Logo: Pflanze mit Blättern, Dolde und Blüte über weit verzweigten WurzelnLogo: Pflanze mit Blättern, Dolde und Blüte über weit verzweigten Wurzeln

Ein Lädchen,viele Gärten

Kleine Dinge, große Wirkung.

Hier fängt es an

Eine kleine Freude.
Und ein Blick darüber hinaus.

Manchmal nimmt man etwas in die Hand und weiß schon, wem man es schenken möchte. Eigentlich braucht es keinen Anlass. Man hat an jemanden gedacht, das reicht.

Für solche Fundstücke gibt es dieses Lädchen in einem Vorgarten in Leer. Hier stehen selbstgemachte Dinge, Keramik und, je nach Jahreszeit, etwas aus dem Garten. Zum Verschenken oder Selbstbehalten.

Jemandem eine kleine Freude machen zu können, gehört selbst zu den guten Dingen im Leben. Dass wir Zeit und Raum dafür haben, ist ein Stück Lebensqualität. Und ein guter Ausgangspunkt, um über den eigenen Gartenzaun hinauszuschauen.

Das Prinzip ist einfach.

Nimm mit, was dir gefällt.

Es gibt keine festen Preise und keine Verpflichtung, etwas zu geben. In der Kasse sammeln wir für die Gartenpatenschaft in Simbabwe der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW).

Wohin das Geld geht

Die Gemeinschaftsgärten in Simbabwe

Was hier wächst,
trägt ein ganzes Stück Leben.

Zwei Frauen ernten Blattgemüse in einem Gemeinschaftsgarten
Foto: ASW

Ernährung. Wasser.
Ein verlässliches Auskommen.

In den Gemeinschaftsgärten in Simbabwe geht es um die Grundlage des täglichen Lebens. Darum, dass eine Ernte die Familie ernährt. Dass Wasser auch dann verfügbar ist, wenn der Regen ausbleibt. Und dass Menschen gemeinsam etwas aufbauen, auf das sie sich verlassen können.

Die Frauen und ihre Nachbarschaften organisieren den Gemüseanbau, teilen ihr Wissen und entwickeln Lösungen für die Bewässerung. Überschüsse aus der Ernte bringen Einkommen, etwa für den Schulbesuch der Kinder oder notwendige Anschaffungen. Gemeinsam vertreten die Gartengruppen auch ihre Interessen gegenüber den Kommunen, zum Beispiel beim Zugang zu Wasser.

Die ASW unterstützt diese Arbeit mit lokalen Partnerorganisationen. Ihre Gartenpatenschaft heißt „Simbabwe: Gemeinschaftsgärten gegen Mangel und Willkür“.

Eine Frau hält lachend ein großes Bündel frisch geernteter Blätter, hinter ihr Beetreihen
Foto: ASW
Eine Frau hält ihre Hände unter einen Wasserhahn im Garten, dahinter angelegte Beete
Foto: ASW
Was Beiträge ermöglichen können

Große Wirkung wird
mit kleinen Dingen konkret.

Die Arbeit in den Gärten braucht Erfahrung, Ausdauer und Zusammenhalt. Sie braucht aber auch ganz handfeste Dinge. Die ASW nennt dafür diese Zahlen:

  • 25 EuroGemüsesaatgutAngepasstes Saatgut für ein Dorf, passend zu den Bedingungen vor Ort.
  • 50 EuroGartenwerkzeugWerkzeug für ein Dorf, mit dem die Gartengruppe gemeinsam arbeitet.
  • 124 EuroTrainingsSchulungen zu Anbau und Regenwasser­nutzung in Trockengebieten.
  • 394 EuroBewässerungAnlagen, Gräben und Versickerungs­gruben, die Wasser halten.

Das sind Beispiele dafür, was Beiträge ermöglichen können. Keine Preise für die Dinge im Lädchen und keine Spendenziele. Jeder Betrag in der Kasse kommt zur gemeinsamen Sammlung hinzu.

Man nimmt etwas mit und lässt etwas da.
Manchmal ist beides mehr, als man denkt.

Alles, was in der Kasse zusammenkommt, wird vollständig an die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW) für die Gartenpatenschaft in Simbabwe weitergeleitet. Aus der Sammlung werden keine Kosten des Lädchens bezahlt.

„Ein Lädchen, viele Gärten“ ist eine private Initiative. Die Gemeinschaftsgärten werden von den Menschen vor Ort getragen und von der ASW unterstützt. Das Lädchen trägt mit seiner Sammlung dazu bei.

Mehr über die Gartenpatenschaft bei der ASW

Datenschutz

Wer verantwortlich ist

Monika Noormann, Graf-Uko-Weg 30, 26789 Leer. E-Mail: moin@einlaedchenvielegaerten.de

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